Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie (auch als „kognitive Verhaltenstherapie“ bezeichnet) ist neben der tiefenpsychologisch fundierten und der analytischen Psychotherapie, eines der drei „Richtlinienverfahren“, die in Deutschland wissenschaftlich anerkannt und Teil des Leistungskatalogs der Krankenkassen sind.

Die Verhaltenstherapie basiert auf den Theorien des Lernens. Sie geht davon aus, dass psychische Probleme irgendwann einmal erlernt wurden (zum Beispiel durch Konditionierung) und somit auch wieder verlernt werden können (beispielsweise durch Übung, Konfrontation, Umdeutung, Umbewertung).

Ziel einer verhaltenstherapeutischen Behandlung ist es, psychische Erkrankungen zu heilen, oder zu lindern und den Patienten zum eigenen Therapeuten auszubilden, um damit eigene Kompetenzen zur Lösung von Problemen zu erlangen („Hilfe zur Selbsthilfe“).